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Gottesdienst am 14.11.1999
Markus 10, 17-31
Als Jesus weitergehen wollte, kam ein Mann zu ihm gelaufen,
warf sich vor ihm auf die Knie und fragte: "Guter Lehrer, was muß
ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?"
Jesus antwortete: "Warum nennst du mich gut? Nur
einer ist gut: Gott!
Und seine Gebote kennst du doch: Du sollst nicht
morden, nicht die Ehe brechen, nicht stehlen, nichts Unwahres über
deinen Mitmenschen sagen, niemand berauben; ehre deinen Vater und deine
Mutter!"
"Lehrer", erwiderte der Mann, "diese Gebote habe
ich von Jugend an alle befolgt."
Jesus sah ihn an; er gewann ihn lieb und
sagte zu ihm: "Eines fehlt dir: Geh, verkauf alles, was du hast, und gib
das Geld den Armen, so wirst du bei Gott einen unverlierbaren Besitz haben.
Und dann komm und folge mir!"
Der Mann war enttäuscht über das, was
Jesus ihm sagte, und ging traurig weg; denn er hatte großen Grundbesitz.
Jesus sah seine Jünger der Reihe nach an und
sagte: "Wie schwer haben es doch die Besitzenden, in die neue Welt Gottes
zu kommen!"
Die Jünger erschraken über seine Worte,
aber Jesus sagte noch einmal: "Ja, Kinder, es ist sehr schwer, dort hineinzukommen!
Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in Gottes
neue Welt."
Da gerieten die Jünger völlig außer
sich. "Wer kann dann überhaupt gerettet werden?" fragten sie einander.
Jesus sah sie an und sagte: "Wenn es auf die Menschen
ankommt, ist es unmöglich, aber nicht, wenn es auf Gott ankommt. Für
Gott ist alles möglich."
Da sagte Petrus zu Jesus: "Du weißt, wir
haben alles stehen- und liegenlassen und sind dir gefolgt."
Jesus antwortete: "Ich versichere euch: Niemand
bleibt unbelohnt, der um meinetwillen und um die Gute Nachricht weiterzusagen,
etwas aufgibt. Wer dafür irgend etwas zurückläßt -
Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder
oder Felder -, wird das Zurückgelassene hundertfach neu bekommen:
zunächst noch in dieser Welt Häuser und Brüder und Schwestern
und Mütter und Kinder und Felder, wenn auch mitten in Verfolgungen,
und in der kommenden Welt das ewige Leben. Aber viele, die jetzt vorn sind,
werden dann am Schluß stehen, und viele, die jetzt die Letzten sind,
werden schließlich die Ersten sein."
Liebe Gemeinde, liebe Freunde,
Noch 47 Tage bis zum vieldiskutierten Jahreswechsel
zur Zahl 2000, zwar nicht mathematisch korrekt die Jahrtausendwende, aber
im Volksbewußtsein eben doch. Manche können es kaum mehr erwarten,
andere haben Angst vor dem Computer-Chaos oder gar dem Weltuntergang. Doch
vor dem Millennium steht uns noch ein anderer Jahreswechsel bevor: Schon
in einer Woche geht das Kirchenjahr zu Ende. Advent und Weihnachten markieren
dann den Beginn eines neuen Kirchenjahres.
Während an Sylvester normalerweise gute
Vorsätze gefaßt und voller Erwartung ein neues Jahr mit neuen
Chancen und Möglichkeiten begrüßt wird, richtet das Ende
des Kirchenjahres unseren Blick auch auf das Ende und die Begrenzung
unseres Lebens. Es werden Bereiche angesprochen, die wir modernen Menschen
gerne wegschieben und verdrängen und die dennoch zu unserem Leben
gehören: Wir werden am nächsten Sonntag, am Ewigkeitssonntag,
an die Verstorbenen denken und damit auch an unsere eigene Vergänglichkeit
hier auf dieser Welt erinnert. Dem heutigen zweitletzten Sonntag des Kirchenjahres
sind traditionell Texte zugeordnet, die vom Gericht Gottes sprechen. Sie
wollen uns darauf aufmerksam machen, dass es nicht egal ist, wie wir unser
Leben gestalten, sondern dass Gott uns einmal fragen wird: Was hast du
gemacht aus dem Leben, aus den Möglichkeiten, die ich dir geschenkt
habe?
Das mag auf den ersten Blick gar nicht passen
zu dem, was vor zwei Wochen am Reformationstag im Mittelpunkt des Gottesdienstes
stand, nämlich die Erkenntnis, dass Gott uns seine Liebe und Zuwendung
in Jesus Christus einfach geschenkt hat und wir sie uns nicht verdienen
müssen, aber auch nicht verdienen können.
Seit Jahrhunderten streiten sich die Kirchen
darum, was vor Gott wirklich gilt und wer vor ihm bestehen kann. Die einen
berufen sich auf Paulus und seine Aussage: "Allein aus Gnade sind wir vor
Gott gerecht". Dies kann im Extremfall zum Missvertändnis der "billigen
Gnade" führen, ein Begriff den Dietrich Bonhoeffer geprägt hat
und der sagen will: "Wer für sich beansprucht, von Gott angenommen
zu sein, daraus aber keine Konsequenzen für die eigene Lebensgestaltung
zieht, missbraucht das Geschenk, das Gott uns in Jesus Christus gemacht
hat." Die anderen bringen die Stelle aus dem Jakobusbrief ins Spiel, in
der es heißt: "Glaube ohne Werke ist tot". Sie ziehen damit den Vorwurf
der "Werkgerechtigkeit" auf sich: "Wer meint, sich Gottes Zuwendung auch
nur im Geringsten durch das eigene Tun verdienen zu können, hat das
Neue Testament gründlich missverstanden."
Die Botschaft des Neuen Testaments ist eindeutig:
"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit
alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben
haben." (Johannes 3,16) Niemand kann und muss sich Gottes Zuwendung verdienen,
sie ist sein größtes Geschenk an uns. Das ist seine Gnade, die
uns gilt und die allem anderen voraus geht. Aber wer sich diese Gnade sozusagen
nimmt und als Lebensversicherung in die Tasche steckt, ohne dass sich das
ganz konkret auf seinen Alltag auswirkt, greift dennoch zu kurz. Das schildern
gerade die Begegnungen Jesu mit Menschen, die er in seine Nachfolge ruft,
besonders deutlich. Unser Bischof, Walter Klaiber und der Seminardirektor
Manfred Marquardt haben vor einigen Jahren ein Buch herausgegeben, in dem
sie versucht haben, die Grundüberzeugungen des Glaubens aus methodistischer
Sicht zu entfalten. Das Buch trägt den Titel "Gelebte Gnade". Diese
zwei Worte fassen sehr gut zusammen, worum es im Neuen Testament geht:
Gott schenkt uns seine Gnade - ganz unverdient. Aber sie kann nicht in
die Tasche gesteckt werden wie ein toter Gegenstand, sondern ist etwas
Lebendiges, drängt nach Umsetzung, verändert mich, bewegt mich
ein Leben lang.
"Gelebte Gnade" - dazu lädt Jesus uns ein,
wenn er uns in seine Nachfolge ruft. Über einem solchen Leben steht
die Zusage, dass es vor Gott bestehen kann und einmal in die unvergängliche
Gemeinschaft mit Gott mündet. Und wer aus der Gnade lebt, wird im
Rückblick einmal sagen können: Es ist nicht alles gelungen und
es war nicht immer alles nur einfach und schön, aber es hat sich gelohnt,
es war ein erfülltes Leben.
Wir haben schon die Geschichte aus dem Markus-Evangelium
gehört, in dem ein junger Mann genau dieses Leben sucht und sich mit
seinem Anliegen an Jesus wendet. Die Jünger waren dabei. Es hat sie
sichtlich beschäftigt, dass der junge Mann letztlich unverrichteter
Dinge wieder weggegangen ist. Einen von ihnen, Petrus, möchte ich
jetzt zu Wort kommen lassen. Ich stelle mir vor, dass er uns vielleicht
folgenden Brief geschrieben haben könnte:
Ihr Lieben in Neuenhain,
es
ist lange her, aber ich habe die Begegnung mit diesem jungen Mann nie vergessen
und sie beschäftigt mich bis heute. Ja, wir waren wirklich aufgewühlt
nach dem Gespräch zwischen Jesus und dem jungen Mann. Viele haben
sich ja an Jesus gewandt. Meistens waren es Kranke, Bettler, Zöllner,
Frauen - na ja, eben nicht gerade die angesehensten und einflussreichsten
Leute. Und dann erschien eines Tages dieser junge Mann, gut gekleidet,
gute Manieren, gebildet, sympathisch - kurz: eine wirklich erfreuliche
Erscheinung. Er machte sich offensichtlich Gedanken über das Ziel
und den Sinn seines Lebens und wandte sich mit seiner Frage an Jesus. Wie
so oft hat Jesus ihm keine direkte Antwort gegeben, sondern ihn auf das
hingewiesen, was er als guter Jude eigentlich wissen musste, auf Gottes
Gebote. Der junge Mann antwortete, er habe sie alle gehalten. Aus seinem
Mund klang das überhaupt nicht anmaßend. Ich bin überzeugt,
dass er sich wirklich nach bestem Wissen und Gewissen darum bemüht
hat, ein gutes Leben zu führen. Aber anscheinend war er unsicher,
ob das genug sei, um vor Gott bestehen zu können. Und so ist es ja
auch: Niemand kann sich Gottes Zuwendung und Anerkennung verdienen. Wer
sich nur auf sich selbst verläßt, ist irgendwann verlassen.
Ich habe immer wieder festgestellt, dass es gerade für erfolgreiche,
wohlsituierte, gesunde Leute, die sich womöglich noch sozial engagieren,
besonders schwer ist, sich das einzugestehen: Sie haben alles, sie können
alles - sie brauchen niemanden.
Die Wärme und Zuneigung, die er für
diesen jungen Mann empfand, stand Jesus deutlich ins Gesicht geschrieben.
Er sah ihn an und sagte: "Eins fehlt dir: Geh, verkauf alles was du hast,
und gib das Geld den Armen, so wirst du bei Gott einen unverlierbaren Besitz
haben. Und dann komm und folge mir!" Mir stockte der Atem. Wie konnte
Jesus das von ihm verlangen? Das hatte er ja nicht einmal von uns, seinen
engsten Freunden verlangt. Wir hatten zwar unsere Häuser und Familien
zurückgelassen, aber theoretisch konnten wir jederzeit zurück.
Und da waren doch auch eine ganze Reihe reicher Frauen, die natürlich
nicht mit Jesus durchs Land ziehen konnten, aber die uns finanziell unterstützten.
Wovon hätten wir sonst leben sollen? Und von diesem Mann verlangte
Jesus, auf alles zu verzichten? Eine ungeheurliche Forderung. So empfand
der es offensichtlich auch. Er blieb lange schweigend stehen. Es war ihm
anzumerken, wie er innerlich mit sich kämpfte. Dann drehte er sich
schweigend um und ging. Ich wollte ihm nachlaufen, mit ihm sprechen, ihm
sagen, dass Jesus es vielleicht nicht ganz so krass gemeint habe und dass
wir doch noch einmal über alles reden könnten. Aber ein Blick
von Jesus hielt mich zurück. Er sagte: "Wie schwer haben es doch die
Besitzenden, in die neue Welt Gottes zu kommen." Wir waren alle aufgebracht
und stellten Jesus zur Rede. Warum musste er diesen Mann, der es doch offenkundig
ernst meinte mit seinem Anliegen, so brüskieren. Jesus meinte: "Eher
schafft es ein Kamel, aus eigener Kraft durch ein Nadelöhr zu schlüpfen,
als ein Reicher, den Weg zu Gott zu finden."
Die ganze Geschichte sorgte für reichlich
Gesprächsstoff unter uns Jüngern. Wir waren verunsichert. Denn
sämtlichen Besitz, wie von dem jungen Mann gefordert, hatten wir doch
auch nicht an die Armen verteilt. Erst viel später haben wir wenigstens
annähernd verstanden, warum Jesus so reagierte, wie er es tat.
Allein der Gedanke, auf seinen Besitz zu verzichten,
hatte den jungen Mann so sehr irritiert, dass er nicht einmal mehr weiterfragte.
Er war zwar bereit, mit seinem Geld Gutes zu tun, aber nur bis zu einer
selbstgesetzten Grenze. Er wollte die Kontrolle über sein Leben behalten,
es ihm Griff haben. Ich kann das gut verstehen, denn auch mir ist es immer
wieder schwergefallen, Jesus wirklich zu vertrauen. Der absolute Tiefpunkt
war die Nacht, in der ich ihn verraten habe aus Angst, sonst meine eigene
Sicherheit und Freiheit aufs Spiel zu setzen. Es war auch für mich
ein langer Prozess, das zu lernen, was Jesus dem jungen Mann deutlich machen
wollte: Solange der Wert und der Sinn meines Lebens davon abhängen,
was ich besitze, was ich kann, was ich schaffe, bewege ich mich auf einem
Boden, der jederzeit einbrechen kann, durch eine Krankheit, durch den Verlust
von Arbeit oder Vermögen oder was auch immer. Wenn ich mich aber fallenlasse
und ganz auf Gott vertraue, dann falle ich gerade nicht in einen luftleeren
Raum, sondern bekomme wirklich tragfähigen Boden unter die Füße,
einen Boden, der mich auch dann noch trägt, wenn alles andere zerbricht.
Dabei gibt es nur ganz oder gar nicht. Ich kann
nicht ein bisschen an Gott glauben. Ich kann nicht einen kleinen Teil meines
Lebens Jesus zur Verfügung stellen und über den Rest selbst die
Kontrolle behalten wollen. Ich kann nicht sagen: Danke Jesus, dass du mich
liebhast, aber lass mich bloß in Ruhe so weiterleben wie bisher.
Jesus fordert mich heraus, ihm alles zu überlassen. Das hört
sich für manche erst einmal furchteinflößend an: Muss ich
denn als Christ auf alles verzichten? Darf das Leben denn keinen Spaß
mehr machen? Muss ich dann nur noch tun, was Gott von mir verlangt
und meine eigenen Neigungen und Gaben verleugnen? Der junge Mann
damals ist vor dieser Forderung geflohen, sie erschien ihm zu ungeheuerlich
- und uns ja zunächst auch. Bis uns klar wurde, worauf es Jesus ankommt:
Dass unser Leben nicht an dem hängt, was wir haben und leisten, sondern
wer wir sind - nämlich von ihm geliebte und wertgeschätzte Menschen.
Jesus wollte diesen Mann befreien von dem Druck, eine Leistung zu erbringen
um sich sein Glück zu verdienen. Hätte er sich darauf eingelassen,
hätte er eine ganz neue Art von Lebensqualität entdeckt. Wie
wir alle hätte er sich bei Jesus entfalten können, wäre
mit seinen Stärken und Schwächen ernstgenommen und gebraucht
worden. Manche Wertigkeiten und Prioritäten hätten sich verschoben
- weil er sein Leben in einem neuen Licht und mit den Augen Jesu gesehen
hätte. Er hätte erleben können, wie aus seinem Reichtum
nicht weniger, sondern mehr geworden wäre dadurch, dass er ihn mit
anderen teilt und Jesus diese Gaben segnet wie das Brot bei der wunderbaren
Brotvermehrung. Er hätte erlebt, dass das Leben mit Jesus oft fröhlich
und unbeschwert ist, dass es aber durchaus dazugehört, sich mit eigenen
und fremden Nöten und Sorgen auseinanderzusetzen und zu helfen, so
weit es möglich ist.- Ich bin diesem Mann nie mehr begegnet. Aber
ich hoffe bis heute für ihn, dass er an einem anderen Punkt seines
Lebens den Schritt doch noch gewagt und sich für Jesus entschieden
hat.
Und ich kann Euch, Ihr Lieben in Neuenhain,
nur sagen: Lauft nicht weg. Begnügt euch nicht mit einem anständigen
Leben oder mit einem distanzierten Interesse an Jesus. Habt den Mut, ihm
zu vertrauen. Die Beziehung zu ihm wird euer Leben verändern:
Manche Prioritäten verschieben sich: Vielleicht erscheint es plötzlich
sinnvoller, Zeit und Kraft in die Familie, in die Gemeinde oder in ein
soziales Projekt zu stecken als in den nächsten Schritt auf der Karriereleiter.
Vielleicht wird das Teilen mit Menschen in Not wichtiger als die Anschaffung
eines neuen Autos. Vielleicht ist die Kontaktaufnahme zur neu zugezogenen
Nachbarin dringlicher als endlich die dreckigen Fenster zu putzen. Das
Leben mit Jesus wird euch immer wieder vor neue Aufgaben und Herausforderungen
stellen, aber es lohnt sich. Ihr müsst ja eben nicht alles allein
schaffen, sondern erfahrt seine Kraft und Nähe, wenn Ihr Euren Besitz
mit denen teilt, die wenig oder nichts haben, wenn Ihr Euch in Eurer Gemeinde
engagiert, wenn Ihr anderen Eure Freundschaft anbietet und mit ihnen über
den Glauben redet, wenn Ihr Euch um Frieden, um Gerechtigkeit und um die
Bewahrung der Schöpfung bemüht.
Aus seiner Gnade leben - das bleibt ein Leben
lang Geschenk und Aufgabe zugleich - damals für uns und heute für
euch.
Der Herr segne Euch
In Jesus Christus mit Euch verbunden
grüßt Euch Petrus
Liebe Gemeinde,
an der Schwelle zu einem neuen Kirchenjahr möchte
ich mich durch diese Geschichte vom reichen Jüngling wieder neu fragen
lassen:
-
Wo stehe ich?
-
Vertraue ich mich Jesus an mit allem was ich bin
und habe?
-
Prägt er meine Entscheidungen, mein Verhalten,
meine Beziehungen zu anderen Menschen, meinen Umgang mit Geld?
-
Oder entferne ich mich manchmal von ihm - vielleicht
sogar ungewollt und unbemerkt - und meine, mein Leben doch ganz gut selbst
im Griff zu haben?
Wie gut ist es zu wissen, dass Jesus auch mich -
uns alle - mit liebevollen Augen betrachtet und dass ich jederzeit zu ihm
zurückkehren kann. Ich möchte mich von seiner Gnade immer wieder
beschenken und herausfordern lassen. Und wie ist es mit Ihnen/mit dir?
Irene
Kraft
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